Geboren wurde der kleine Jesch, ein Mischlingskaterchen
( Mutter Perser, Vater gewöhnliche Hauskatze, unbekannt),
im Mai 2006 im Wäscheschrank einer 84 jährigen Patientin von mir.

Am 1. September 2006 zog Jesch unter starkem Gefauche von Thali hier ein.
Er war so ein kleines cleveres Kerlchen, der sofort Thali als Chefin akzeptierte.
Natürlich hat er sie auch manchmal geärgert und erschreckt,
aber insgesamt hatte er das ruhige und angenehme Temperament der Perserkatzen.





Juni 2007

Für uns kam der Tod des kleinen Jesch völlig überraschend und viel zu schnell.
Nachdem er Montag noch völlig in Ordnung war, Dienstag " nur " viel geschlafen hat, Mittwochabend sich sein Zustand verschlechterte, so dass wir uns entschlossen haben die Tierärztin aufzusuchen und alle Aufbauversuche ( Medikamentös, Infusionen, 1/2 stündige Flüssigkeitszufuhr ) gescheitert sind, hat die Tierärztin uns schon am Freitagabend darauf vorbereitet, dass Katerchen es vielleicht nicht überleben wird.
Sein Zustand wurde immer schlechter und die Schmerzen immer stärker, sodass wir uns am Samstagmorgen entschlossen haben, in Zustimmung mit der Ärztin, Kater Jesch einschläfern zu lassen.
Am 30.06.2007 starb er ganz friedlich und sanft in meinen Armen.
Ungewiss bleibt für uns, welche Erkrankung er hatte, Gewiss ist nur, dass sie sehr schwer war, da sie einen jungen, kraftvollen Kater in vier Tagen ausgeknockt hat.

Und plötzlich ist alles wieder ganz anders.
Eine kleine Zweizimmerwohnung ist plötzlich viel zu groß, viel zu sauber, viel zu leise !
Lebensmittel können wieder auf dem Tisch stehen bleiben, Türen, einschl. Balkontür, können wieder aufbleiben, kein Kater der es liebt mit mir zu schmusen, kein Kater, der mit mir wild auf dem Bett tobt, kein Kater, der morgens um 5:30 maunzend vor der Schlafzimmertür steht, kein Kater der ab 22:00 Uhr versucht, sich im Schlafzimmer zu verstecken, und Thalis Fressen können wir nun unbesorgt stehen lassen und sie kann wieder über Stunden verteilt ihr Fressen geniessen.






Auch wenn Thali sich mit dem Einzug von Jesch schwer getan hat, war sie doch immer sein großes Vorbild.






Immer wieder hat Jesch versucht, möglichst nah an Thali ranzukommen
( gerne hätte er mit ihr gekuschelt ), was sie aber gar nicht gerne mag.






........... geschafft ! ! !





Das Arrangement ! ;-))


Und wenn mensch jetzt glaubt, Thali ist glücklich, ihr Revier wieder zu haben, der irrt gewaltig. Wir können uns mit Vernunft trösten, aber für Thali ist er nicht da, aber in der ganzen Wohnung ( trotz großer Putzaktion ) durch seinen Geruch noch präsent. Dass sie ihn vermisst zeigt sie uns lautstark durch Gejaule am Tag und in der Nacht.



























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